33. Hauptversammlung in Thun
Am Samstag, 23. Januar 2010 hat in der Reithalle Thun die 33. Hauptversammlung des Chauffeuren-Verbandes stattgefunden. Das Hauptgeschäft bestand in den Erneuerungswahlen und der Neuwahl eines Präsidenten.
Pünktlich um 18 Uhr wurde die Versammlung eröffnet. Nach Begrüssung der Ehrenmitglieder, verschiedener Gastsektionen und der Vertretung des Zentralausschusses, Markus Odermatt, wurden die üblichen Geschäfte verhandelt.
Die Kasse durfte erfreulicherweise mit einem Gewinn von rund 870 Franken entgegen dem budgetierten Defizit von Fr. 2950.- abschliessen. Der gute Geschäftsgang ist vor allem durch die zahlreich durchgeführten Weiterbildungskurse für die Wertung bei der Chauffeuren-Zulassungsverordnung, welche seit Sept. 2009 vollumfänglich in Kraft ist, zurückzuführen.



Der Landesverband hat 2009 gesamtschweizerisch über 550 Kurse zu verschiedenen Themen durchgeführt, um den Berufsfahrern die nötigen Weiterbildungstage zu ermöglichen, die zum erlangen des Fähigkeitsausweises nötig sind. Kurse können unter www.routiers.ch gebucht werden. Es lohnt sich rechtzeitig mit der Weiterbildung zu beginnen. Ab 2014 können Berufsfahrer nur noch mit Fähigkeitsausweis Ihren Beruf ausüben. Weitere Infos dazu stets aktuell unter www.cambus.ch, offizielle Informationsseite des ASA.
Für Fahrer im Auslandverkehr wird empfohlen bereits jetzt die Ausweiskarte beim ASA zu bestellen, weil die Karte in den Nachbarländern bereits heute verlangt werden kann.
Der bisherige Präsident, Franz Christ hat sein Amt nach 7-ähriger Vorstandsarbeit, 6 Jahre davon als Präsident, abgegeben. An seine Stelle tritt der bisherige Vice-Präsident Beat Blaser, wohnhaft in Schmitten. Als neuen Vice-Präsidenten wählte die Versammlung Marc Hadorn aus Guttannen.
Weitere Vorstandsmitglieder wurden in Ihren Ämtern bestätigt.


Im Anschluss an den geschäftlichen Teil, hat Herr Conrad Schranz von der Oberzolldirektion einige Ausführungen zum Umrüsten der LKW’s auf die neuen LSVA-Geräte gemacht. Der Ersatz sei nötig, weil die bereits seit dem Jahr 2000 verwendeten Tripon-Geräte in der Wartung zu teuer werden und der technische Fortschritt mit ausländischen Maut-Systemen mit dem neuen Emotach-Gerät auch gewährleistet werde. Für die Transportunternehmer entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die Geräte werden im Zuge der Tachowartung ab August 2010 laufend ersetzt.



Der Abschluss bildete das alljährliche Nachtessen mit einer Show-Einlage des bekannten Martin Sumi.


